Unsere Geschichte

Die Angst vor dem Feuer ist in der Menschheitsgeschichte allgegenwärtig. Von je her wurde versucht den zerstörerischen Gewalten Einhalt zu gebieten. Schon im Mittelalter gab es Bestimmungen zur Brandbekämpfung. Auch eine erste Form von Hydrantenleitungen wurde in großen Städten angelegt. Bereits im Jahre 1346 verfügte der Magistrat in München, daß vor allem die Zünfte den Feuerschutz zu tragen haben. Aber bis zur Gründung von Feuerwehren im heutigen Sinne war es noch ein langer Weg.


10. September 1866

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr wird vollzogen. Freiwillige und Städtische Feuerwehr arbeiten fortan eng zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr hat ein Jahr nach ihrer Gründung schon 400 Mitglieder und genießt höchste Anerkennung in der Gesellschaft. So ist es noch heute.
Im Bild eine Übung an einem Steigerturm.

5. März 1878

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Langwied-Lochhausen erfolgte 1878, während der Amtszeit des Lochhauser Bürgermeisters Simon Heitmeier. Der erste Kommandant der Langwied-Lochhauser Feuerwehr war Martin Naßl, der auf der konstituierenden Sitzung am 5.3.1878 gewählt wurde.

Allerdings war die erste Ausrüstung noch mehr als bescheiden: eine Anstellleiter, zwei Stützstangen, eine Saug- und Druckspritze sowie eine kleine Spritze.

 

 

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1. Juli 1879

Nach einer Reihe erfolgreich bekämpfter, spektakulärer Brände gerät die Freiwillige Feuerwehr München an ihre Grenzen. Der Magistrat beschließt auf Drängen der Freiwilligen Feuerwehr, eine „ständige Feuerwache“ einzurichten. Ab 1883 heißt diese dann Berufsfeuerwehr.

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1899 hatte die Freiwillige Feuerwehr Langwied-Lochhausen ihren Ausbildungsstand bei einem Großbrand bei August Böswirth und 1902 bei einem Brand des Anwesens Heitmeier besonders unter Beweis zustellen.

26. Juni 1904

König Ludwig II. von Bayern stiftete in Anerkennung der vielfach bewährten Dienste der Bayerischen Feuerwehren für 25- jährige treue Dienstleistung ein besonderes Ehrenzeichen.

Diese Auszeichnung wurde anläßlich des 25-jährigen Gründungsfestes der Langwied-Lochhauser Feuerwehr, das am 26.6.1904 stattfand, an 6 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langwied-Lochhausen überreicht.

Der 1. Weltkrieg und die Zeit danach.

Der 1. Weltkrieg griff tief in das Leben der Münchner Vororte Langwied und Lochhausen ein. 46 Mitglieder der Langwied-Lochhauser Feuerwehrmannschaft wurden zum Heer eingezogen. Vier davon fielen, fünf gerieten in Gefangenschaft, einer wurde zweimal und acht Kameraden je einmal verwundet. Vor dem 1. Weltkrieg hatte die Löschgruppe 48 Mitglieder, nachher nur noch 32.

Einen bedeutenden Vorteil brachte die Einführung der Wasserleitung 1924 von Aubing nach Lochhausen. In der Genehmigung wurde festgelegt, daß dieser Wasserleitungsstrang nach Fertigstellung kostenlos in das Eigentum der Gemeinde übergeht. Auf dem Lagerplatz des Sägewerks wurden drei Oberflurhydranten installiert, die vom Besitzer des Geländes ständig in ordnungsgemäßen Zustand gehalten werden mußten.

Ebenfalls wurden auf Antrag des damaligen Bürgermeisters Heitmeier die Kolonie 1 und im folgenden Jahr Alt- Lochhausen mit dem Wasserleitungsnetz verbunden

Bis 1925 verzeichnete die Chronik den Einsatz der Langwied-Lochhauser Feuerwehr zu 18 Großbränden. Neben den bereits genannten Bränden hatte die Freiwillige Feuerwehr Langwied- Lochhausen in den Jahren 1903, 1905-1908, 1910, 1917-1922 je einmal, 1913-1915 je zwei und 1912 vier Großeinsätze. Auch die Einsätze zu den Großbränden im Jahre 1926 (bei J. Eichmeier), 1929 (Martin Naßl) und 1931 (M. Hintermeier) forderten den Kameraden einiges ab.

1927 konnten die beiden Handpumpen durch eine Motorkraftspritze abgelöst werden. Eine entscheidende Verbesserung.

Den größten Einsatz im Jahre 1934 erforderte ein Großbrand bei Jacob Wörl.

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